21.11.17: Borkener Latein-Schüler in der CCAA (Köln)

Geschrieben von Pressedienst OSB

Zu einem recht ungewöhnlichen Zeitpunkt, nämlich im November, fuhren fast 50 Latein-Schülerinnen und Schüler der Gustav-Heinemann-Schule - Offene Schule Borken mit ihrem Lateinlehrer Rüdiger Huxhold nach Köln, um eine Stadt kennenzulernen, die ihre Entstehung den „alten Römern“ verdankt. Der Grund für die Wahl des Zeitpunktes war die am Ende des Jahres anstehende längerfristige Schließung des Römisch-Germanischen Museums wegen Renovierungsarbeiten.

 

Nach über 4-stündiger Fahrt endlich in Köln angekommen reihte sich ein Highlight an das andere. Zuerst lernten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer Führung das Römisch-Germanische Museum mit seinen vielen Fundstücken aus der Zeit vor fast 2000 Jahren kennen. Hier erfuhren sie viel über die Herkunft und das Leben der Bewohner des damaligen Köln sowie das antike Wirtschaftszentrum der Colonia Claudia. Sie konnten ihre im Unterricht erworbenen Lateinkenntnisse an Texten auf römischen Grabsteinen erproben, die Erstaunliches über die Herkunft und das Leben der Menschen vor 2000 Jahren erzählen. Auch die Herzstücke des Museums, das große Dionysos-Mosaik und das Poblicius-Grabmal, wurden ausgiebig erklärt und bestaunt.

Anschließend stand eine Besichtigung des Kölner Doms auf dem Programm. Sein großer und hoher Innenraum, die farbigen Fenster und der Drei-Königs-Schrein beeindruckten die Schülerinnen und Schüler sehr. Einige verpassten vor lauter Staunen sogar die folgende kurze Mittagspause.

Nach einer Besichtigung der monumentalen Mauerreste des römischen Statthalterpalastes und einem Gang durch einen römischen Abwasserkanal machten die Schülerinnen und Schüler einen kleinen Spaziergang über die Deutzer Brücke auf die andere Rheinseite. Abschließend dann das letzte und „höchste“ Highlight: Vom 29. Stockwerk des KölnTriangle genossen alle in vollen Zügen den großartigen Ausblick auf Köln und Umgebung.

Müde, aber voller schöner Eindrücke, erreichten die Schüler um 20.30 Uhr wieder die Heimat. Fazit: „Die Fahrt war toll und hat viel Spaß gemacht. Leider war keine Zeit zum Shoppen.“