31.05.21: Grundgesetzübergabe für den Jahrgang 9 der Gustav-Heinemann-Schule Borken

Geschrieben von Pressedienst OSB

Jährlich wird am 23. Mai der Tag des Grundgesetzes gefeiert und in dessen Rahmen werden den Borkener Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 9 normalerweise die Grundgesetze überreicht. Doch dieses Jahr fiel der Tag nicht nur auf einen Sonntag, sondern vor allem die Corona-Pandemie machte eine gemeinsame Veranstaltung für den Jahrgang 9 aufgrund der geltenden Regelungen unmöglich.
Dennoch sollte die Übergabe wieder etwas Besonderes werden. Unser Bürgermeister, Herr Pritsch, nahm gern die Einladung an, daran teilnehmen zu dürfen. So entstand die Idee, eine Videokonferenz durchzuführen. Eine Liveschaltung aus den Klassenräumen in das Borkener Rathaus am 25.05.2021 … so der Plan.
Also haben die Schülerinnen und Schüler mit ihren GL-Lehrerinnen Frau Grethe und Frau Hols sowie ihrem GL- Lehrer Herrn Löber die Veranstaltung vorbereitet. Besonders die Grundrechte wurden mit großem Interesse erkundet: Darf es eine Ausgangssperre geben? Was heißt Freizügigkeit? Wann darf der Staat in die Grundrechte eingreifen? Die Jugendlichen erfuhren, was die Freiheit eines jeden Einzelnen bedeutet und warum es sich lohnt, sich mit den Grundrechten und dem Grundgesetz auseinanderzusetzen. Zudem bereiteten die Schülerinnen und Schüler viele spannende Fragen vor, die sie dem Bürgermeister stellen wollten.


Am vergangenen Dienstag war es dann so weit. Der Jahrgang 9 (zumindest die Schülerinnen und Schüler, die an diesem Tag ihren Präsenzunterricht hatten) saß in kleinen Gruppen in den jeweiligen Klassenräumen und wartete gespannt … doch leider machte die Technik einen Strich durch die Rechnung. Es wollte nicht funktionieren und wir mussten frustriert aufgeben. Umso größer war die Freude, als Herr Pritsch anbot, spontan am folgenden Tag in die Schule zu kommen, um von dort aus einem Raum heraus mit den Schülerinnen und Schülern digital in Kontakt zu treten.
Und diesmal ließ uns die Technik nicht im Stich. Herr Pritsch berichtete von seinem Amt als Bürgermeister, über konkrete Vorhaben wie zum Beispiel der Jugendarbeit vor Ort oder dem Stadtparkfest und auch über sein Privatleben. Er animierte die Jugendlichen dazu, sich in die Gesellschaft einzubringen. Abschließend nutzten die Schülerinnen und Schüler die Chance, dem Bürgermeister noch viele Fragen zu stellen, die von ihm ausführlich beantwortet wurden.
Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Pritsch für die Spontanität sowie Zeit und freuen uns, dass er auch für die „2. Runde“ (für die Schülerinnen und Schüler, die aufgrund des Wechselunterrichts bei der Veranstaltung nicht dabei sein konnten) sein Mitwirken zugesagt hat.