1.11.22: Schüleraustausch nach Méru

Geschrieben von Pressedienst OSB

Nach zwei Jahren Zwangspause aufgrund der Corona-Pandemie war es in der letzten Woche vor den Ferien endlich wieder soweit: 14 Schülerinnen und Schüler der Gustav-Heinemann-Schule Borken brachen mit ihrem Französischlehrer, Herrn Löber, in die französische Partnerstadt Méru auf. Die Reise bis zum Pariser Bahnhof Gare de l’Est verlief ohne Probleme. Für die Weiterfahrt nach Méru musste der Bahnhof gewechselt werden. Erste Impressionen der französischen Hauptstadt verzauberten die Jugendlichen sofort. Doch die Stimmung wurde schnell getrübt. Der berüchtigte französische Bahnstreik setzte die Reisegruppe für über drei Stunden am Gare du Nord fest. Erst abends um 23 Uhr konnten die Schüler/innen schließlich von den Gastfamilien empfangen werden. Nach einer kurzen Nacht wurden die Borkener Schülerinnen und Schüler am nächsten Morgen in der Schule begrüßt. Nach einem kleinen gemeinsamen Frühstück, Kommunikationsspielen und ersten Einblicken in den französischen Unterricht, stand am Nachmittag ein gemeinsamer Crosslauf an, der erfolgreich bewältigt wurde (herzlichen Glückwunsch an Walid, der den Lauf gewinnen konnte!).

Höhepunkt der Austauschfahrt war der Tagesausflug nach Paris. Die französische Hauptstadt wurde gemeinsam mit den französischen Jugendlichen zu Fuß und mit der Métro erkundet: Montmartre mit der Basilika Sacré-Cœur, der Besuch des Louvre und natürlich der Eiffelturm sorgten für Begeisterung bei den deutschen Schülerinnen und Schülern.

Am Donnerstag wurde noch einmal der Unterricht im Collège Pierre-Mendes France verfolgt und die Stadt Méru mit einer Stadtrallye erkundet. Bei der Abfahrt am Freitagmorgen sorgte die französische Bahn erneut für einen Schockmoment: technische Probleme verzögerten die Abfahrt. Gerade noch rechtzeitig wurde der TGV nach Frankfurt erreicht, so dass man nachmittags planmäßig nach Borken zurückkehrte.

Fazit: Auch wenn Sprachbarrieren teilweise zu Missverständnissen führten und die deutschen Schülerinnen und Schüler sich auf andere Lebensgewohnheiten einstellen mussten, war es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine wertvolle Erfahrung, sich auf die Sprache und Kultur unseres Nachbarlandes einzulassen und die herzliche Gastfreundschaft kennenzulernen. Wir freuen uns auf den Gegenbesuch im Frühjahr 2023!