GHS-Aktuell

23.11.22: Vorlesetag

Im Rahmen des bundesweiten Vorlesetags besuchten Anton, Sharon und Levin aus dem Jahrgang 9 die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b, um ihnen aus dem Krimi-Roman „Die Jagd nach dem Leuchtkristall“ vorzulesen. An diesem Morgen zeigte sich der November von seiner ungemütlichen Seite – perfektes Vorlesewetter also! Während es draußen kalt und regnerisch war, ließen sich die Zuhörerinnen und Zuhörer im Klassenraum von der spannenden Geschichte mitreißen, die von zwei Kindern, einem kauzigen Uhrmacher und einem mysteriösen Brief handelte. Am Ende der Deutschstunde wollten natürlich alle wissen, wie das Abenteuer um den rätselhaften Brief weitergehrt.

Dringende Empfehlung für’s Wochenende also: Macht es euch mit Buch und Wolldecke auf dem Sofa gemütlich - das Wetter soll „novembrig“ bleiben.





22.11.22: Bundestag, Baustellen, Blue Man Group – Jahrgang 10 in Berlin

In der Woche vor den Herbstferien fuhren die 10. Klassen der Gustav-Heinemann-Schule nach Berlin, wo ihnen ein abwechslungsreiches Programm geboten wurde. Auf dem Hinweg unternahm die Reisegruppe zunächst einen Abstecher nach Potsdam, um bei Sonnenschein im Schlosspark von Sanssouci zu spazieren. Das eigentliche Ziel der Reise war dann das Hotel Citylight in Berlin-Gesundbrunnen, dessen Umgebung zwar einen landschaftlichen Kontrast zu Potsdam darstellt; die Schülerinnen und Schüler freuten sich aber über die nahen Einkaufs- und Essensmöglichkeiten, die noch am Abend erkundet wurden.

Am folgenden Tag ging es vor allem darum, sich in Berlin zu orientieren und einige der vielen Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Dazu schickten Frau Becker, Frau Heimel und Herr Seibel ihre Klassen zunächst auf eine Stadtrallye, die vom Hauptbahnhof durch das Regierungsviertel und am Holocaust-Mahnmal vorbei zum Potsdamer Platz führte. Dabei trotzten die Jugendlichen, die Lehrkräfte sowie die Schulassistenten Ghada und Olaf, die die Studienfahrt dankenswerterweise begleiteten, dem strömenden Regen und wärmten sich im Anschluss in der Mall of Berlin auf. Von dort ging es mit der U-Bahn weiter zum Alexanderplatz, wo die Gruppe sich mit ihrem Busfahrer Ulli und einer Berliner Reiseleiterin traf: Durch eine Rundfahrt im Reisebus und zahlreiche Anekdoten der Einheimischen lernten die Schülerinnen und Schüler weitere Gegenden und Sehenswürdigkeiten von Berlin kennen, beispielsweise den Gendarmenmarkt, den Ku’damm, das Botschaftsviertel sowie die East Side Gallery, und erfuhren Kurioses aus der Geschichte und dem Alltag der Hauptstadt. Schon jetzt stellte der Jahrgang fest, dass es in Berlin unzählige Baustellen gibt, wobei man die defekten Aufzüge an den Bahnhöfen ärgerlicherweise zu vernachlässigen scheint. Den Dienstagabend verbrachten die Klassen jeweils beim Lasertag oder beim Bowling, um ihren Zusammenhalt zu stärken.

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09.11.22: Bericht über die Gedenkfeier zur Reichspogromnacht am 09.11.2022

Am Mittwoch, den 09.11.2022 fand die diesjährige Gedenkfeier zur Reichspogromnacht statt. Wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10c, durften an diesem Abend an der Gedenkveranstaltung mitwirken. Die Gedenkfeier fing um 18.00 Uhr am jüdischen Friedhof an. Dort begann der Schweigemarsch zum Gedenkstein an der ehemaligen Synagoge, geführt vom Stadtverordnetenvorsteher Michael Weber.

An der ehemaligen Synagoge angekommen, begann Semih Özler mit seiner Ansprache und erzählte den Anwesenden von unserer Unterrichtseinheit und den im Unterricht entstandenen Gedenksteinen. Danach berichtete Francis Weidemann über die vielen Gesetze und Verbote, welche für jüdische Bürgerinnen und Bürgern nach der Machtergreifung 1933 ausgerufen wurden. Sie hatten keine politischen Rechte mehr, durften keine Nichtjuden heiraten. Ab 1938 durften sie keine eigenen Geschäfte mehr besitzen, keine Schulen oder Universitäten besuchen und wurden gezwungen, den Vornamen „Israel“ oder „Sara“ zu tragen. Den Juden wurden ihre Rechte und Freiheiten genommen. Die Diskriminierung der Juden verschlimmerte sich immer mehr und fand ihren Höhepunkt in der Reichspogromnacht vom 09. auf den 10. November 1938.

Während der Reichspogromnacht kam es zu vielen Verbrechen gegenüber Juden. Fast alle Synagogen wurden in Brand gesetzt, ihre Wohnungen und Geschäfte zerstört, sie wurden misshandelt, gedemütigt und viele ermordet. Danielle Sauer erzählte vom schlimmen Schicksal der jüdischen Familie Hugo Blum, das sich in dieser Nacht in Borken ereignete. Sie wurden in jener Nacht Opfer von Misshandlung. Sie wurden bestohlen und ihre Wohnung wurde zerstört. Familie Blum war dazu gezwungen aus Borken zu fliehen. Sie lebten nach den Ereignissen der Reichspogromnacht in Kassel, von wo sie 1941 nach Riga deportiert und anschließend ermordet wurden.

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1.11.22: Schüleraustausch nach Méru

Nach zwei Jahren Zwangspause aufgrund der Corona-Pandemie war es in der letzten Woche vor den Ferien endlich wieder soweit: 14 Schülerinnen und Schüler der Gustav-Heinemann-Schule Borken brachen mit ihrem Französischlehrer, Herrn Löber, in die französische Partnerstadt Méru auf. Die Reise bis zum Pariser Bahnhof Gare de l’Est verlief ohne Probleme. Für die Weiterfahrt nach Méru musste der Bahnhof gewechselt werden. Erste Impressionen der französischen Hauptstadt verzauberten die Jugendlichen sofort. Doch die Stimmung wurde schnell getrübt. Der berüchtigte französische Bahnstreik setzte die Reisegruppe für über drei Stunden am Gare du Nord fest. Erst abends um 23 Uhr konnten die Schüler/innen schließlich von den Gastfamilien empfangen werden. Nach einer kurzen Nacht wurden die Borkener Schülerinnen und Schüler am nächsten Morgen in der Schule begrüßt. Nach einem kleinen gemeinsamen Frühstück, Kommunikationsspielen und ersten Einblicken in den französischen Unterricht, stand am Nachmittag ein gemeinsamer Crosslauf an, der erfolgreich bewältigt wurde (herzlichen Glückwunsch an Walid, der den Lauf gewinnen konnte!).

Höhepunkt der Austauschfahrt war der Tagesausflug nach Paris. Die französische Hauptstadt wurde gemeinsam mit den französischen Jugendlichen zu Fuß und mit der Métro erkundet: Montmartre mit der Basilika Sacré-Cœur, der Besuch des Louvre und natürlich der Eiffelturm sorgten für Begeisterung bei den deutschen Schülerinnen und Schülern.

Am Donnerstag wurde noch einmal der Unterricht im Collège Pierre-Mendes France verfolgt und die Stadt Méru mit einer Stadtrallye erkundet. Bei der Abfahrt am Freitagmorgen sorgte die französische Bahn erneut für einen Schockmoment: technische Probleme verzögerten die Abfahrt. Gerade noch rechtzeitig wurde der TGV nach Frankfurt erreicht, so dass man nachmittags planmäßig nach Borken zurückkehrte.

Fazit: Auch wenn Sprachbarrieren teilweise zu Missverständnissen führten und die deutschen Schülerinnen und Schüler sich auf andere Lebensgewohnheiten einstellen mussten, war es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine wertvolle Erfahrung, sich auf die Sprache und Kultur unseres Nachbarlandes einzulassen und die herzliche Gastfreundschaft kennenzulernen. Wir freuen uns auf den Gegenbesuch im Frühjahr 2023!





12.10.22: Klassentreffen zum 60jährigen Schulabschluss in Borken

 

Unter der Leitung ihres Klassenlehrers, Herrn Honal, absolvierten 36 Schülerinnen und Schüler 1962 ihren Realschulabschluss in Borken. Manche von ihnen blieben in der Region, andere zog es in die Welt hinaus.

Seit 2009 treffen sich die Ehemaligen regelmäßig zu jährlichen Klassentreffen an verschiedenen Orten.

In diesem Jubiläumsjahr fand das Treffen wieder in Nordhessen statt. Erich Röse organisierte die Wiedersehenstage, die sich fast über eine ganze Woche erstreckten und zahlreiche Highlights beinhalteten. Unter anderem begrüßte Frau Dr. Sperlich, heutige Schulleiterin der Borkener Gesamtschule, die muntere Truppe und berichtete ihnen ausführlich von der Entwicklung der Schule in den vergangenen Jahr(zehnten). Nach einer regen Austauschrunde, in der auch viele Erinnerungen an die Schulzeit in den 1950er-Jahren erzählt und sogar gemeinsam gesungen wurde, schloss sich ein ausführlicher Schulrundgang an.

Weitere Höhepunkte waren kulinarische Erlebnisse in der Region, ein Besuch der Documenta fifteen in Kassel sowie das Backhausfest in Freudenthal.

Die Planungen für ein Wiedersehen 2023 laufen bereits!





02.10.22: Antiquitäten, Anagramme und ein Äffchen – junge Autorin las an der Gustav-Heinemann-Schule aus ihrem Erstlingswerk „Das Glashaus-Geheimnis“ vor

An einem Dienstag Ende September versammelten sich die fünften Klassen der Gustav-Heinemann-Schule in der gemütlichen Schulbücherei. Dort wurden sie bereits von Marie Braner erwartet: Man hatte die Hofgeismarer Autorin und Illustratorin nach Borken eingeladen, damit sie aus ihrem ersten Buch „Das Glashaus-Geheimnis“ vorlas. Darin geht es um Rosa, die nach dem Tod ihrer geliebten Großtante Adele versucht, deren Antiquitäten vor dem Sperrmüll zu retten. Noch dazu hat Adele dem Mädchen eine Reihe von Rätseln hinterlassen, die es zu einem großen Geheimnis führen sollen. Rosa wird bei diesem Abenteuer von ihrem Freund Sami und einem frechen Äffchen unterstützt.

Neben der spannenden Geschichte stammen auch die dazugehörigen Illustrationen von Marie Braner selbst. Einige Zeichnungen brachte sie im Großformat zur Vorlesestunde mit, sodass die Schülerinnen und Schüler sich die Figuren und Orte noch besser vorstellen konnten. Dementsprechend aufmerksam lauschten sie dann auch, als Frau Braner die ersten beiden Kapitel vortrug. Zwischendurch unterbrach sie die Lektüre, damit die Kinder sich beispielsweise selbst an einem Buchstabenrätsel versuchen konnten, das in der Geschichte eine wichtige Rolle spielt.

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