14.05.12: Polizei informiert Sechstklässler über Gefahren im Internet

Geschrieben von Pressedienst OSB

Im April war Polizeibeamter Markus Brettschneider zweimal zu Gast in der Offenen Schule Borken. An beiden Terminen informierte er die  jeweils zwei Klassen des Jahrgangs sechs über Gefahren, die im Internet auf die Kinder zukommen können. Dabei ging er ausführlich auf den Umgang mit sozialen Netzwerken, wie zum Beispiel Facebook oder SchülerVZ ein.

Die Schülerinnen und Schüler erfuhren dabei, dass man möglichst wenige Daten im Internet von sich preisgeben sollte und, dass man ja eigentlich alles Mögliche auf so eine Seite Schreiben kann. Kriminelle geben sich gefälschte Profile und geben vor, jemand zu sein, der sie nicht sind.

Außerdem berichtete der für die Jugendarbeit zuständige Polizist von den Auswirkungen von Cybermobbing im Internet, was sich meist darin äußert, dass man anonym auf Internetseiten oder per SMS beleidigt wird. Dabei lenkte er den Blick sowohl auf die Opfer- als auch auf die Täterseite und stellte klar, dass es sich dabei um einen Straf-tatbestand handeln kann, für den die Täter selbst oder deren Eltern haften müssen.

Zuletzt erläuterte M. Brettschneider den Kindern die Gefahren von Internetchats und klärte auf, dass sich hinter den Spitznamen in Chatrooms durchaus so genannte Pädokriminelle verstecken können, die es auf Kinder abgesehen haben.

Der Vortrag wurde von den anwesenden Schülern positiv aufgenommen. Viele Kinder gaben an, dass sie Vieles neues gelernt haben und sich entsprechend im Internet verhalten wollen. Alexander Simon, der die Projekte organisiert hatte, sprach von zwei gelungenen Veranstaltungen, die zukünftig in allen 6. Klassen angeboten werden sollten.

Das Lehrerteam des sechsten Jahrgangs der Offenen Schule Borken freute und bedankte sich über die kompetente Unterstützung durch die Polizei in Person von Markus Brettschneider.