21.02.13: Regionalwettbewerb Jugend debattiert in Borken

Geschrieben von Pressedienst OSB

Benedikt Kusan und Jan-Petrick Noll überzeugen in Finaldebatte

Borken. Nora von der Lühe, David Rabek, Luisa Rauthe und Benedikt Kusan von der Theodor-Heuss-Schule in Homberg und Samuel Ramm, David Mehn, Jan-Petrick Noll und Lisa Mandutz von der Gustav-Heinemann-Schule trafen sich zum Regionalwettbewerb Jugend debattiert an der Offenen Schule Borken. Sie hatten sich an ihren Schulen nach spannenden Wortwettstreiten qualifiziert und waren gespannt, auf die neuen Herausforderer zu treffen. In der Halbfinaldebatte mussten sie sich mit dem Thema „Sollen Jugendliche erst ab 16 Jahren Mobiltelefone besitzen und benutzen dürfen?“ auseinandersetzen. Erst nach längerer Diskussion und Bewertung in den Jurys konnten die Endrundenteilnehmer Benedikt Kusan und Nora von der Lühe von der THS sowie Jan-Petrick Noll und David Mehn von der G H S  ermittelt werden. Sie hatten Gelegenheit, sich einige Tage lang mit dem Finalthema „Sollen in der Schule Dialekte stärker gepflegt werden?“

auseinanderzusetzen. Die Auslosung für das Finale brachte Nora und David in die Pro-Position und Jan-Petrick und Benedikt in die Contra-Position. Sehr spannend war es, mitzuerleben, mit welchen Vorstellungen die Schüler sich für oder gegen die Einführung von Dialekten aussprachen und mit welchen Argumenten sie versuchten, die jeweils andere Gruppe zu überzeugen. Hierbei spielten die Bildungshoheit der Bundesländer, die Ausbildung der Lehrkräfte, die Sprachprobleme von Migranten und das Platt im Dorf eine große Rolle. Die Jury ermittelte Benedikt Kusan, THS, als Sieger und  Jan-Petrick Noll,

G H S, als Zweitplatzierten. Die zahlreichen Zuschauer waren sich einig, dass die Debattanten hervorragend gelernt hatten,  deutlich Stellung zu beziehen, ihre Meinung zu begründen, Kritik vorzutragen, sich präzise auszudrücken und einander zuzuhören. Die beiden Sieger vertreten die Region am 22. März 2013 in Fulda bei der Landesqualifikation Nord.

Schulleiter Heinz Meier von der ausrichtenden Gustav-Heinemann-Schule motivierte die Debattanten, sich ins Alltagsgeschehen in der Schule, im Verein oder der Heimatgemeinde demnächst mehr einzumischen. Er dankte besonders den beiden Koordinatoren  Christina Wagner und Bernd Hüther für die sorgfältige Vorbereitung und den Sängerinnen Luisa Büttler und Franziska Müller, die ihre Musikstücke mit Klavierbegleitung von Samuel Ramm vor der Siegerehrung unter großem Beifall vortrugen.