GHS-Aktuell

21.07.21: Fahr Rad – aber sicher!

So lautete das Motto unserer Vorhabenwoche im Schuljahr 20/21. Nicht alle Kinder des Jahrgangs 5 der GHS Borken konnten Corona bedingt den Fahrradführerschein in der Jahrgangsstufe 4 absolvieren. Da aber ein sicheres Verhalten im Straßenverkehr lebensnotwendig ist, beschlossen die Klassenleitungen gemeinsam mit den Kindern, dies nachzuholen.

Es wurde viel telefoniert, Termine umhergeschoben und tatsächlich klappte es, gemeinsam mit der Deutschen Verkehrswacht Schwalm-Eder-Kreises ein zweitägiges Programm für die Kinder zu erstellen.

Zunächst brauchten die Kinder aber einen Fahrradtransport. Da unsere Schule ein weites Einzugsgebiet hat, kommen viele Kinder mit dem Bus zur Schule. Der Transport einiger Räder von Homberg nach Borken konnte mit freundlicher Unterstützung des Fahrradladens in Gudensberg durchgeführt werden.

Die Arbeitslehrelehrkräfte Frau Behrens und Herr Grüninger schauten am Montag die Räder durch.

Luft auf den Reifen? Check!
Licht funktioniert? Check!
Reflektoren? Check!
Bremsen? Check!

Das Klingelkonzert der Kinder brachte den Check der einsatzfähigen Klingel am Rad.

Am Dienstag kamen dann Herr und Frau Koch sowie Herr Husung von der Deutschen Verkehrswacht Schwalm-Eder-Kreises und brachten viel Material mit. Es wurde ein Parcours auf dem Schulhof aufgebaut, eine Station zum Tragen eines Helmes, ein Reaktionstest und eine Station zum straßenverkehrstauglichen Rad. Die Kinder durchliefen alle vier Stationen, lernten dabei Neues, vertieften Bekanntes und einige konnten danach zur ersten Tour aufbrechen.

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21.07.21: Ausflug zum Golfpark Gudensberg

      
Angelina Esau, Johanna Bätz, Jasmin Dreissigacker, Luca Möller, Leonie Esau und ganz hinten Agnieszka Grajoszek

Am 13.07.2021 machten wir als Klasse 9c einen Ausflug zum Golfplatz in Gudensberg, der von unserem Sportlehrer Herr Schäfer und unserer Klassenlehrerin Frau Grethe organisiert wurde. Als wir ankamen, wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe bekam ihre Golfschläger und ging zum Abschlagen. Das Abschlagen ist ein Schlag, bei dem man versucht, den Golfball so weit wie möglich zu schlagen. Währenddessen übte die zweite Gruppe das Einlochen und das Pitchen. Das Pitchen ist ein Golfschlag, bei dem man eine mittelhohe Flugbahn und einen kurzen Rollweg zum Ziel hat. Nach 45 Minuten wurde getauscht und nach einer kurzen Pause sind wir zum Minigolfspielen übergegangen. Das hat besonders viel Spaß gemacht und es war besonders lustig zu beobachten, wie der Ball in die völlig falsche Richtung flog. Nach vielen verzweifelten und lustigen Runden war die Zeit vorbei und wir sind nach Hause gefahren.

Von Sarah Hönig, Klasse 9c





18.07.21: Das Beste aus der Situation gemacht – feierliche Verabschiedung der 10. Klassen

Eine Woche vor dem Beginn der Sommerferien wurden die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen durch eine feierliche Zeugnisübergabe verabschiedet. Auch in diesem Jahr konnte die Abschlussfeier leider nicht im Borkener Bürgerhaus stattfinden, sodass die Klassen ihre Zeugnisse separat, dafür aber in Anwesenheit der Familien und einiger Lehrkräfte erhielten. Nachdem zwei Klassen auf der Rasenfläche hinter der Schule verabschiedet werden konnten, musste die dritte Veranstaltung wegen des starken Regens in die Aula verlegt werden. Dass dort dennoch eine feierliche Atmosphäre herrschte, lag sowohl an den Redebeiträgen als auch an der Dekoration und der festlichen Kleidung, insbesondere seitens der Abschlussschülerinnen und -schüler.

In Ihren Ansprachen ließen die Schulleiterin, Frau Dr. Sperlich, und die Klassenleitungen, Frau Lafeld (10a), Frau Brockmann (10b) und Herr Seibel (10c), das durchwachsene letzte Schuljahr Revue passieren, hoben dabei aber vor allem die schönen gemeinsamen Momente und die Erfolgserlebnisse der Abschlussklassen hervor. Als Vater einer der Absolventinnen wandte sich auch Herr Köhler, der Bürgermeister der Gemeinde Bad Zwesten, an die Schülerinnen und Schüler, um ihnen zu gratulieren und für die Zukunft alles Gute zu wünschen. Zum Schluss betonte er, dass einem nichts in den Schoß falle und man für seine Erfolge weiterhin lernen und hart arbeiten müsse.

Tim Ide-Premer, Ridvan Rulani und Hannah Wagner (10c) bedankten sich in ihrer heiteren Rede bei ihren Mitschülerinnen und Mitschülern sowie bei den Lehrkräften für die schöne Zeit an der Gustav-Heinemann-Schule, auch wenn es zuletzt anstrengend gewesen sei.

Mit ihren Zeugnissen erhielten die Absolventinnen und Absolventen jeweils auch eine Rose und kleines Andenken ihrer Klassenleitungen. Im Gegenzug zeigten die Klassen sich durch Blumensträuße und weitere Aufmerksamkeiten bei Frau Lafeld, Frau Brockmann und HerrnSeibel erkenntlich.

Für besonders gute Leistungen wurden geehrt: Tessa Klaus und Lorena Köhler (10a), Sidney Baron und Kevin Wroblewski (10b) sowie Pauline Hucke, Tim Ide-Premer, Ridvan Rulani, Loona Rose und Emma Schneider (10c). Außerdem überreichte Herr Löber Tessa Klaus, Tim Ide-Premer und Emma Schneider als Zeichen ihres Lernfortschritts in Französisch ihre DELF-Zertifikate.

Die Verabschiedungsfeiern endeten damit, dass die Familien der Klasse 10a bunte Luftballons steigen ließen, auf die sie Wünsche für die Absolventinnen und Absolventen geschrieben hatten – ein schöner Kontrast im verregneten Himmel.





13.07.21: Auf Lilli Jahns Spuren - Exkursion der Klasse R 10a in die Gedenkstätte Breitenau

Als wir uns im GL-Unterricht mit dem Nationalsozialismus beschäftigten, waren die meisten erstaunt darüber, dass es damals auch in Guxhagen – also ganz in der Nähe – ein Konzentrationslager (KZ) gegeben hatte.

Das KZ Breitenau bestand von 1933 bis 1934 und diente den Nationalsozialisten dazu, politische Gegner zu inhaftieren. Ab 1940 nutzten sie die Gebäude als sogenanntes „Arbeitserziehungslager“ (AEL), in das sie Zwangsarbeiter verschleppten. Diese Menschen mussten dort bei unzureichender Verpflegung und Versorgung bis zu 12 Stunden am Tag schwere körperliche Arbeit leisten.

Von der grausamen Vergangenheit dieses Ortes bewegt, entwickelte sich der Wunsch, eine Exkursion in die Gedenkstätte Breitenau zu unternehmen. Als Vorbereitung lasen wir im Unterricht ein Buch über Lilli Jahn, eine jüdische Ärztin aus Immenhausen, die damals von den Nazis ins AEL verschleppt und später in Auschwitz ermordet wurde.

Am 7. Juli 2021 machten wir uns mit dem Zug auf den Weg nach Guxhagen. Bei einer Führung durch die Gedenkstätte erfuhren wir, dass Hunger, Folter und Demütigung damals zum Alltag der Häftlinge gehörten. Obwohl an diesem Tag draußen sommerliche Temperaturen herrschten, ließ uns die Kälte und Dunkelheit in den ehemaligen Duschräumen und Zellen erschaudern.

Im Anschluss an die Führung versuchten wir, unsere Gedanken und Eindrücke zu diesem Ort festzuhalten:

„Es ist schon komisch, hier in der Kirche zu sitzen und zu wissen, dass gegenüber mal Menschen saßen, die im Arbeitslager gefangen waren. Vor allem, weil keiner was dagegen gemacht hat und die Menschen aus dem Ort jeden Tag in die Kirche gegangen sind und gesehen haben, wie es den Häftlingen geht oder ihre Schreie aus den Zellen gehört haben.“ (Isabel Wetter und Tessa Klaus)

„Dass früher Leute ganz normal in die Kirche gegangen sind und mit Häftlingen in einem Saal saßen, erschreckt mich. Ich meine, jeder konnte die Umstände der Häftlinge sehen, wie dünn sie waren und trotzdem hat niemand was gesagt oder unternommen.“ (Emilia Peter)

Ann Christin Lafeld, Klassenlehrerin 10a





12.07.21: Großes Herz für kleine Tiere

Das Insektenhotel der 6b 2020/2021 der Gustav-Heinemann-Schule, Offene Schule Borken
Die Klasse 6b der GHS in Borken hat mit ihrer Kunstlehrerin Frau Behrens ein Insektenhotel
gebaut. Die Schüler*innen hatten viel Spaß daran, es aus Resten zu bauen. Der Bau dauerte
etwa 8 Schulstunden, in denen fleißig geplant und entworfen, gesägt und geschraubt, sowie
gesammelt und geschrieben wurde. Die Schüler*innen fanden die Idee toll, vielen Insekten
einen Unterschlupf auf dem Schulgelände zu bieten, da diese so wichtig für die Umwelt sind.


Geschrieben von Emily Schwalm und Lea-Sophie Plock