GHS-Aktuell

2.05.22: Eine etwas andere Deutschstunde

Am 28. und 29.4.2022 machten sich die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 5 der Gustav-Heinemann-Schule – Offene Schule Borken zusammen mit ihren Deutschlehrerinnen auf den Weg zur Buchhandlung Mönch in Borken. Dort wurden sie bereits von Katja Jankowski erwartet. Im Buchladen gingen die Kinder der Frage nach, wie ein Buch eigentlich entsteht und schließlich den Weg in unsere Bücherregale findet. Außerdem wurde gemeinsam im spannenden Kinderroman „Bitte nicht öffnen!“ geschmökert. Am Ende des Besuchs überreichte Frau Jankowski den jungen Leserinnen und Lesern im Rahmen des Welttags des Buches den Comicroman „Iva, Samo und der geheime Hexensee“ und es ging schnellen Schrittes zurück in die Schule, da der Beginn der Mathestunde nahte.

An dieser Stelle bedanken wir uns noch einmal ganz herzlich bei Frau Jankowski, die den Besuch in ihrer Buchhandlung ermöglicht und uns ihre Zeit geschenkt hat!





20.04.22: Deutsches Sprachdiplom an der Gustav-Heinemann-Schule – Offene Schule Borken

Auf dem Foto: Ebru Naqibi

Auch in diesem Schuljahr nahmen die Schüler und Schülerinnen der Gustav-Heinemann-Schule – Offene Schule Borken an den Sprachdiplom-Prüfungen „Deutsches Sprachdiplom I“ teil.

8 Schüler und Schülerinnen bereiteten sich fleißig auf die schriftlichen und mündlichen Prüfungen vor, die im März 2022 stattfanden. Alle waren sehr motiviert und haben vor allem in den mündlichen Prüfungen tolle Ergebnisse gezeigt. Die Themen waren sehr abwechslungsreich. Die Schüler und Schülerinnen haben über ihre Träume, Hobbys, ihr Leben erzählt. Es wurde fasziniert über die Schnecken präsentiert, zur Veranschaulichung hatte die Schülerin echte Schnecken dabei. Einige erzählten über ihre Herkunftskultur, indem sie über Nouruz und Ramadan Vorträge hielten. Es gab auch eine tolle Präsentation über einen afghanischen Dichter. Dabei wurde ein Gedicht auf afghanisch und die deutsche Interpretation dazu vorgetragen.  Auch das Thema „Ukrainekrieg“ wurde von einem Schüler als das Thema für den Vortrag gewählt.





30.03.22: Berufsorientierung auf der Baustelle

Seit längerem ist am Eingang der Gustav-Heinemann-Schule – Offene Schule Borken eine große Baustelle zu sehen. Die Firma Klei aus Baunatal arbeitet daran, den Schuleingang barrierefrei umzugestalten. Ein Mitarbeiter der Firma Klei, Herr Klose, hat im Jahr 2016 seinen Abschluss an dieser Schule gemacht und hatte sich nun dazu bereiterklärt, dem Jahrgang 9 am 14. März seinen Beruf vorzustellen.

Zunächst besuchte Herr Klose die Klasse 9a, danach kam er zu uns in die 9b. Wir waren schon sehr motiviert und gespannt. Mithilfe einer Power-Point-Präsentation beschrieb Herr Klose uns ungefähr 20 Minuten lang seinen Beruf im Garten- und Landschaftsbau. Im Anschluss hat er sich für die Klasse etwas Besonderes einfallen lassen: Er ist mit uns nach draußen auf die Baustelle gegangen, wo er noch einiges erklärt hat. Nach seiner Erklärung durften wir selbst ein paar Pflastersteine verlegen. Als wir wieder im Klassenraum waren, hat Herr Klose noch einige Fragen beantwortet und zum Beispiel erklärt, welche Kompetenzen man für diesen Beruf braucht. Viele Fragen drehten sich auch um die Baustelle selbst, da die Lehrkräfte uns gegenüber ein riesiges Geheimnis daraus machen. Zum Abschluss haben wir uns mit Pralinen bei Herrn Klose bedankt und dafür Informationsflyer, Kugelschreiber, Radiergummis, Notizblöcke und Pflanzensamen erhalten.

Magdalena Thierbach-Wörner, Klasse 9b





22.03.22: Hilfe zur Ersthilfe – Lehrkräfte nahmen an Rettungskurs teil

An einem Freitag Anfang März blieben zwanzig Lehrkräfte nach Unterrichtsschluss noch einige Stunden länger in der Schule, um ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen. Mit dabei war auch unsere Schulsekretärin Frau Breitschwerdt-Hill, die tagtäglich mit mehreren Wehwehchen und Notfällen konfrontiert wird. Den von Frau Jüngling angeregten und organisierten Kurs leitete Corvin Weikart vom ASB Kassel auf fachkundige, strukturierte und kurzweilige Art und Weise.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfuhren unter anderem, dass die amerikanische Notrufnummer 911 weltweit funktioniert, weshalb eine Rettungsdecke zwei Farben hat, dass ein Wurf-Warndreieck erst noch erfunden werden muss und dass es nicht unbedingt notwendig ist, während der Herz-Lungen-Wiederbelebung „Stayin‘ Alive“ oder „Atemlos“ zu singen. Trotz der Infektionsschutzmaßnahmen bestand außerdem die Möglichkeit, praktische Maßnahmen wie die stabile Seitenlage, die Herzdruckmassage oder das Anlegen eines Druckverbands zu üben.

Zum Schluss demonstrierte Herr Weikart, dass Ersthelfer beim Einsatz eines Automatisierten Externen Defibrillators (AED), wie sie zum Beispiel in Banken und Einkaufszentren hängen, eigentlich nichts falsch machen können. Überhaupt versicherte der Rettungssanitäter wiederholt, dass zu handeln im Notfall immer besser ist, als wegen möglicher Komplikationen zu zögern.





22.03.22: „Komm nach Schwarzkollm in die Mühle, es wird nicht zu deinem Schaden sein!“ – Ehemalige GHS-Schülerin spielt am Staatstheater Kassel

Foto v. l. n. r.: Ruben Fritz, Cecinho Feiertag, Zora Jöst, Daniella Lyutrovny, Jonathan Heinemann, Pauline Hucke, Joaquim Erbroth, Anna Menzel, Güney Korkmaz, Henni Prüfer (c) Thomas Müller

Pauline Hucke, die im Sommer 2021 die 10. Klasse der Gustav-Heinemann-Schule abschloss und seither die Oberstufe der König-Heinrich-Schule Fritzlar besucht, ist derzeit als Darstellerin am Staatstheater Kassel zu sehen: In einer modernen Inszenierung von Otfried Preußlers bekanntem Jugendroman „Krabat“ spielt Pauline die Müllersgesellin Michal und hat somit eine größere Sprechrolle. Die Premiere des Stücks am 18. März besuchten auch einige Lehrkräfte der GHS, die sehr stolz auf ihre ehemalige Schülerin – in „Krabat“ nunmehr Schülerin der „Schwarzen Schule“ – sind. Doch nicht nur Paulines Darbietung, sondern die gesamte Umsetzung der Sparte „Junges Staatstheater PLUS“ beeindruckte die Besucherinnen und Besucher, nicht zuletzt  durch die Leistung aller jungen Darstellerinnen und Darsteller sowie durch das bewegliche Bühnenbild. Die sowohl schaurige als auch rasante und spöttische Inszenierung (ab 14 Jahren) wird Preußlers mittlerweile 50 Jahre altem Roman gerecht, ermöglicht dank der zeitgemäßen Sprache und Kostüme aber auch aktuelle Deutungen über Macht und Manipulation. Wer sich selbst davon überzeugen und Pauline in Aktion erleben möchte, erhält bis Juni noch mehrmals die Gelegenheit dazu.





2.03.22: Debattieren auf Distanz – Regionalwettbewerb Jugend debattiert

Zwei Finalistinnen und ein Finalist unseres diesjährigen Schulwettbewerbs Jugend debattiert stellten sich am 10. Februar einer besonderen Herausforderung: Da die nächsthöhere Wettbewerbsrunde, der Regionalwettbewerb, in diesem Jahr nicht in Präsenz stattfinden konnte, debattierten Julia Esau (Klasse 8c), Hannah Ebert und Botan Toptik (beide Klasse 9d) ausnahmsweise per Videokonferenz mit den Vertreterinnen und Vertretern unserer Verbundsschulen. Neben der Bundespräsident-Theodor-Heuss Schule Homberg/Efze, dem Engelsburg-Gymnasium und dem Wilhelmsgymnasium Kassel nahm in diesem Jahr zum ersten Mal auch die Kasseler Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule am Regionalwettbewerb teil, der normalerweise im Wechsel von und in einer der Verbundsschulen ausgerichtet wird.

Als wäre eine reguläre Debatte beziehungsweise eine Debatte unter Pandemie-Bedingungen (das heißt mit Maskenpflicht) nicht schon anspruchsvoll genug, kamen für Julia, Hannah, Botan und die übrigen Debattanten somit noch die „Eigenheiten“ einer jeden Videokonferenz hinzu. Trotz gelegentlicher Verbindungs-, Bild- und Tonprobleme sowie eingeschränkter Möglichkeiten zur Absprache konnte der Wettbewerb aber in vollem Umfang durchgeführt werden. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bedeutete das, sich in mindestens zwei Debatten zu behaupten und im Vorfeld drei verschiedene Themen vorzubereiten. Dass auch Julia Esau gut vorbereitet war, verdient übrigens besondere Beachtung, weil sie spontan für eine erkrankte Mitschülerin eingesprungen war. In den beiden Qualifikationsrunden der Sekundarstufe I wurde darüber gestritten, ob die Verwendung von Heizstrahlern in der Außengastronomie verboten werden sollte und ob der Verkauf von Spielzeugschusswaffen an Kinder unterbunden werden sollte.

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